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Vizebürgermeister Franz X. Gruber überbrachte die besten Wünsche an Jubilarin Gertrud Wlachowsky und überreichte im Beisein von Enkelin Simone (l.) und Urenkelin Marie (M.) einen Strauß bunter Blumen.
Vizebürgermeister Franz X. Gruber überbrachte die besten Wünsche an Jubilarin Gertrud Wlachowsky und überreichte im Beisein von Enkelin Simone (l.) und Urenkelin Marie (M.) einen Strauß bunter Blumen.

Bunte Blumen zum Geburtstag

Gertrud Wlachowsky feierte ihren 100. Geburtstag

In gemütlicher Runde feierte Gertrud Wlachowsky im Altenwohn- und Pflegeheim Nothburga ihren 100. Geburtstag. Vizebürgermeister Franz X. Gruber überbrachte seine Glückwünsche sowie einen Strauß bunter Blumen: „Hundert Jahre alt zu werden muss man erst einmal schaffen. Im Namen der Stadt Innsbruck gratuliere ich Ihnen herzlich zum Geburtstag und wünsche alles erdenklich Gute.“

Schließlich in Tirol

Geboren wurde Gertrud Wlachowsky im oberösterreichischen Ried im Innkreis. Bereits im Alter von neun Jahren besuchte sie ein Internat in der Stadt Salzburg, wo sie auch als eine der wenigen Frauen maturierte. Als Tochter eines Landarztes sollte sie anschließend Medizin studieren, heiratete aber stattdessen einen Soldaten aus Lübeck, welcher im Krieg fiel. Aus dieser Ehe stammt auch eine Tochter. Im Zuge des Krieges übersiedelte Gertrud Wlachowsky mit ihrer Familie nach Wien. Dort arbeitete sie als Notargehilfin, bis sie im Türkenschanzpark ihren zweiten Ehemann kennenlernte mit dem sie Zwillingstöchter bekam. Im Alter von 52 Jahren zog sie schließlich aufgrund der neuen Arbeitsstelle ihres Mannes nach Innsbruck. Umrahmt von Bergen fühlte sich das Ehepaar wohl. Gemeinsam unternahmen sie zahlreiche Bergtouren und Wanderungen.

Unterstützung von der ganzen Familie

Insgesamt hat Gertrud Wlachowsky neun Enkelkinder und zehn Urenkelkinder. Besonders zu ihrer Enkelin Simone hat sie eine enge Verbindung. Diese kümmert sich liebevoll um ihre Oma und besucht sie gemeinsam mit ihrer Tochter Marie sooft sie kann. „Ich weiß nicht, ob noch jemand so viel Besuch bekommt wie unsere Oma“, scherzt sie und weist auf die große Unterstützung und Hilfe der ganzen Familie hin.