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Die IKB-Vorstände Helmuth Müller (3. v. r.) und Thomas Pühringer (2. v. r.) informieren gemeinsam Geschäftsbereichsleiter Robert Gschleiner (r.) und Bürgermeister Georg Willi (l.) sowie den Stadtregierungsmitgliedern über die geplanten Baumaßnahmen in der Altstadt.
Die IKB-Vorstände Helmuth Müller (3. v. r.) und Thomas Pühringer (2. v. r.) informieren gemeinsam Geschäftsbereichsleiter Robert Gschleiner (r.) und Bürgermeister Georg Willi (l.) sowie den Stadtregierungsmitgliedern über die geplanten Baumaßnahmen in der Altstadt.

Leitungen in Innsbrucker Altstadt werden saniert

Kommunalbetriebe beginnen 2021 mit Bauarbeiten.

Für die Erneuerung der Wasser-, Strom- und Gasleitungen in der Innsbrucker Altstadt hat die IKB jetzt ein erstes Baustellenkonzept vorgelegt. „Vor allem die Wasserleitungen sind zum Teil über 130 Jahre alt und müssen ausgetauscht werden, um eine sichere Versorgung der Wohn- und Geschäftshäuser in diesem Bereich auch für die nächsten 100 Jahre zu garantieren“, erklärt IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller: „Die Versorgung mit Wasser, Strom und Wärme ist die Lebensgrundlage, diese müssen wir sicherstellen.“

Damit nicht die komplette Altstadt gesperrt werden muss, sollen die Bauabschnitte gestaffelt über einen Zeitraum von drei Jahren abgewickelt werden. Der Auftakt ist für 2021 vorgesehen. „Durch die Aufteilung in mehrere Baulose sowie eine möglichst konzentrierte Durchführung der erforderlichen Bautätigkeiten wollen wir die Auswirkungen für Anrainer/-innen, Kaufleute und Touristen möglichst geringhalten. Die Durchführung des beliebten Christkindlmarkts in der Innsbrucker Altstadt ist jedenfalls gesichert. Im Zuge der Arbeiten wird die Altstadt auch an das leistungsstarke IKB-Glasfasernetz angeschlossen“, informiert der zuständige IKB-Vorstandsdirektor Thomas Pühringer.

Auftakt für breiten Beteiligungsprozess

„Eine Baustelle ist nie super und an einem belebten Ort wie der Innsbrucker Altstadt eine besondere Belastung für alle. Ich ersuche schon jetzt um Verständnis. Wir wollen diese Arbeiten möglichst einvernehmlich und verträglich für alle Betroffenen durchziehen und starten daher zunächst mit einem Beteiligungsprozess“, betont Bürgermeister Georg Willi. Dieser startet bereits im Juni. Dabei sollen die Bedürfnisse der Anspruchsgruppen während der Bauzeit erhoben sowie gemeinsam realisierbare Lösungen erarbeitet werden. Dies sichert ausreichend Vorlaufzeit, um auf die notwendigen Bedürfnisse einzugehen. Der konkrete Fahrplan soll bis Sommer 2020 vorliegen. (IKB)