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Bürgermeister Georg Willi (hinten l.) und Stadträtin Uschi Schwarzl (vorne r.) nahmen gemein-sam mit Teresa Kallsperger, Christian Schoder, Ineke Spapé (1. Reihe) sowie Markus Lobis, Gemeinderat Kurt Wallasch, Markus Mailer, Gemeinderätin Irene Heisz und Hugo Götsch (2. Reihe) an der Veranstaltung teil.
Bürgermeister Georg Willi (hinten l.) und Stadträtin Uschi Schwarzl (vorne r.) nahmen gemein-sam mit Teresa Kallsperger, Christian Schoder, Ineke Spapé (1. Reihe) sowie Markus Lobis, Gemeinderat Kurt Wallasch, Markus Mailer, Gemeinderätin Irene Heisz und Hugo Götsch (2. Reihe) an der Veranstaltung teil.

Das Fahrrad als Transportmittel der Zukunft

Bei der Fachtagung „Cycmobility Innsbruck“ stand alles im Zeichen des Radverkehrs

Am Dienstagnachmittag, 21. Mai, fand in der Stadtbibliothek Innsbruck eine hochkarätig besetzte Fachtagung zur Förderung und Entwicklung der Fahrradmobilität statt. Inhaltlich wurde sowohl über die Situation des Radverkehrs in und um Innsbruck als auch über best-practice Beispiele von außerhalb diskutiert.

„Um Innsbruck zur Radhauptstadt zu machen, braucht es eine klare Planung. Mit der fachlichen Expertise der erfahrenen Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplaner kommen wir unserem Ziel wieder einen Schritt näher. Aber auch die Einbindung der Innsbrucker-innen und Innsbrucker ist uns ein großes Anliegen. Sie sind schließlich diejenigen, für die wir eine umweltbewusstere Stadt schaffen möchten“, erklären Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl.

Die Niederlande als Vorbild

Eine der Vortragenden war Ineke Spapé, MSc, eine der Top drei RadverkehrsplanerInnen der Niederlande. Die renommierte Radprofessorin der Breda University gab Einblicke, wie im Vorzeigeland für Radverkehr eine langfristige Planung einen sehr hohen Radanteil im Alltagsverkehr ermöglicht. Anschließend referierten die beiden städtischen RadverkehrskoordinatorInnen Teresa Kallsperger, MSc und Christian Schoder über die Ausgangssituation und den aktuellen Planungsstand der Radwegeinfrastruktur in der Landeshauptstadt. Auf die etwas anderen topographischen Verhältnisse Innsbrucks und der Nachbargemeinden ging abschließend Professor Dr. Markus Mailer von der Universität Innsbruck ein. Der Leiter des Arbeitsbereichs „Intelligente Verkehrssysteme“ sprach über Förderungsmöglichkeiten des Radverkehrs im Großraum Innsbruck. Die ExpertInnen diskutierten die Vorschläge im Anschluss gemeinsam mit dem Publikum.

Moderiert wurde die von der Stadt Innsbruck finanzierte Veranstaltung vom Radverkehrsexperten Markus Lobis. Er koordiniert gemeinsam mit Hugo Götsch die Partnerorganisationen „bikePROS“ und den Verein „alpenRAD|mobil“, die auch in Südtirol „Cycmobility“-Veranstaltungen organisieren, um das Fahrrad im öffentlichen und privaten Raum als Mobilitätsmittel zu stärken. (AD)