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Die Handelsunternehmen und Einkaufszentren in der Tiroler Landeshauptstadt sind vielfältig.
Die Handelsunternehmen und Einkaufszentren in der Tiroler Landeshauptstadt sind vielfältig.

Klare Zeichen für den attraktiven Handelsstandort

Ein Vergleich von Zahlen und Fakten zur Wirtschaft in der Landeshauptstadt zeigt, dass Innsbruck gut aufgestellt ist. Expertinnen wissen, dass der Standort funktioniert.

Einmal pro Jahr werden in der Maria-Theresien-Straße die Innenstadt-PassantInnen gezählt– seit 2011 wurde dabei einen Zuwachs von 21 Prozent verzeichnet. Die Entwicklung wird im Referat „Wirtschaft und Tourismus“ als „sehr positiv“ beschrieben: Schaut man sich beispielsweise an, wie viel Kaufkraft vor Ort gebunden wird (Einzelhandelszentralität), so ergibt sich für Innsbruck ein Wert von knapp 160. Dies bedeutet, dass der Einzelhandelsumsatz in Innsbruck um beinahe 60 Prozent höher ist als die von der Innsbrucker Bevölkerung vorhandene Kaufkraft. Dieser – auch im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten – sehr hohe Wert spricht für die große Strahlkraft und Attraktivität Innsbrucks als Einzelhandelsdestination. Neben den zahlreichen Touristen nutzen auch viele Tiroler sowie insbesondere Südtiroler Innsbrucks vielfältiges Shoppingangebot. Die hohe Einzelhandelszentralität kann auch als Ergebnis des Markenbildungsprozesses gewertet werden. Die alpin-urbane Lage, eine dynamische Entwicklung sowie soziale Sicherheit sind drei Beispiele für Innsbrucks Standortvorteile. Dazu kommen noch der Innsbrucker Flughafen sowie
die Verbindung von Süddeutschland bis nach Norditalien.

Große Vielfalt

„Die Zahlen, Daten und Fakten sprechen eine klare Sprache für den Handelsstandort Innsbruck. Dank unterschiedlicher Indikatoren, wie der Frequenz und geschätzten Umsatzzahlen, wissen wir, dass der Standort funktioniert“, betont die für Wirtschaft zuständige Vizebürgermeisterin, Mag.a Christine Oppitz-Plörer. „Wirtschaft und Tourismus“-Referatsleiter Christian Kapferer ergänzt, dass sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in Innsbruck viel getan hat. Er beschreibt die Dynamik anhand der Entwicklung in der Innenstadt: „Die Vielfalt an Handelsunternehmen und Einkaufszentren ist hoch. Durch die Schaffung von Tiefgaragenplätzen konnten wir den öffentlichen Raum attraktivieren“, beschreibt er eine Maßnahme, die auch in Zusammenarbeit mit privaten Investoren getroffen wurde. Auch abseits der Innenstadt ist Innsbruck „gut aufgestellt, und erfreulicherweise ist die Leerstandsquote aktuell sehr gering“.

Innsbruck funktioniert als Handelsstandort. Die Attraktivität wird unter anderem durch das hohe Kommunalsteueraufkommen bestätigt. Möglich ist dies auch durch die gute Kooperation von der Stadt Innsbruck und mit den einzelnen Betrieben.“

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Potenzial für die Zukunft

Ausruhen will man sich auf den guten Zahlen und Fakten aber nicht. „Es gibt immer noch Potenzial, den Standort zu verbessern, beispielsweise mit verstärkten Maßnahmen und Kooperationen in den Bereichen Forschung und Bildung. Diese Netzwerke können wir verstärkt wirtschaftlich nutzen“, erklärt Oppitz-Plörer. Ziel für bestehende Betriebe und jene, die sich ansiedeln, ist es, deren Entwicklung und Entfaltung zu fördern. Zudem werden zahlreiche Initiativen in den Stadtteilen, beispielsweise Anpruggen und Wilten sowie aktuell in der Pradler Straße, von der Stadt unterstützt. „Das Team des zuständigen Referats ist Ansprechpartner und Hilfesteller für alle Unternehmerinnen und Unternehmer in der Stadt. Sie vermitteln, beraten und betreuen, wo immer es gebraucht wird“, betont Oppitz-Plörer abschließend. SAKU