Logo Innsbruck informiert

Normalisierung in Sicht: Immer weniger Tram-Linien verspätet

Krisenmanagement zeigt Wirkung - Schwarzl hat rasche weitere Maßnahmen beauftragt

Die Anzahl der Verspätungen pro Tag ist auf ein Drittel des Standes von Ende vergangenen Woche zurückgegangen. Die durchschnittliche Verspätung bei den Endhaltestellen konnte deutlich reduziert werden: Das Krisenmanagement der Stadt Innsbruck, die unter Federführung von Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl vor einer Woche zu einem Runden Tisch geladen und die dringendsten Maßnahmen auf den Weg geleitet hat, zeigt erste Erfolge. „Ich habe letzte Woche einen stabilen Takt der Straßenbahn als Ziel binnen einer Woche ausgegeben. Unsere dringenden Maßnahmen an Ampeln und zur Beschleunigung an neuralgischen Stellen haben Wirkung gezeigt“, erklärt Schwarzl. Die Stadträtin betont aber auch, dass das Ziel eines bis auf Ausnahmen stabilen Tram-Takts noch nicht erreicht sei und einige Ausreißer auch im bald erreichten Normalbetrieb üblich sind. Die am Montag angekündigten Maßnahmen an mehreren wichtigen Kreuzungen wie an der Ecke Museumstraße-Brunecker Straße-Ingenieur-Etzel-Straße, an der Universitätskreuzung und an der Ecke Innrain-Marktgraben sind ebenso in Auftrag gegeben, wie temporäre Parkverbote und die Umwandlung von Schrägparkplätzen in Längsparkplätzen an Stellen, an denen es leicht zu Verparkungen der Schienen komme.

Weniger Verspätungen

Konkret ist die Anzahl der über fünf Minuten verspäteten Straßenbahnen der neuen Linien 2 und 5 vom Freitag vergangener Woche mit 33 Verspätungen bis Montag auf 19 Verspätungen und bis Dienstag auf elf Verspätungen gesunken. Am Dienstag ab Mittag hat die automatische Software der Innsbrucker Verkehrsbetriebe GmbH (IVB) überhaupt nur mehr zwei Verspätungen registriert. Die durchschnittliche Verspätung an der Endhaltestelle Technik-West ist von 17 Minuten am vergangenen Donnerstag über durchschnittlich fünf Minuten am Montag auf dreieinhalb Minuten am gestrigen Dienstag gesunken. „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich insbesondere bei den Fahrerinnen und Fahrern der IVB zu bedanken, die einen guten Job machen und in den vergangenen Tagen viel Frust abbekommen haben“, sagt Uschi Schwarzl, die jene InnsbruckerInnen, die trotz verbesserter Gesamtsituation auf eine der weniger werdenden verspäteten Trams warten, um „noch ein bisschen Geduld“ bittet: „Wir arbeiten nach wie vor unter Hochdruck, um einen stabilen Takt in der ganzen Stadt zu garantieren.“ Die Umsetzung der weiteren Maßnahmen wird zeitnah kommuniziert.   

Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl

Mag. Paul Aigner
+43 512 5360 1315
paul.aigner@magibk.at